Golddiebstahl in Deutschland: Die Spur eines erfahrenen Teams. Der Wert wird auf mehr als 1,5 Millionen Euro geschätzt.

Nach dem Diebstahl keltischer Goldmünzen aus einem bayerischen Museum, deren Wert auf mehr als 1,5 Millionen Euro geschätzt wird, verfolgen die Ermittler am Mittwoch die Spur eines erfahrenen Teams.

Die Polizei prüft insbesondere frühere Fälle in deutschen Museen, darunter einen waghalsigen Diamantendiebstahl in Dresden Ende 2019, um festzustellen, ob es sich um dasselbe Team handelt, und den einer Hundert-Kilo-Goldmünze im Jahr 2017 Berlin. Für diese früheren Diebstähle verdächtigen die Behörden mehrere Mitglieder einer in Deutschland sehr aktiven kriminellen Bande libanesischer Herkunft, bekannt als „Remmo-Clan.“ Der Diebstahl keltischer Goldmünzen wurde am Dienstag im Museum Manching (Bayern) verübt. .

Berichten zufolge zerstörten die Diebe montags bis dienstags um 01 Uhr Leitungen in einem Telekommunikationszentrum in Manching, bevor sie in das Museum einbrachen und keltische Stücke, von denen einige über 17 Jahre alt sind, und reines Gold stahlen. Der Diebstahl wurde einige Stunden später von Museumsangestellten entdeckt.

Der Handelswert der gestohlenen historischen Münzen beläuft sich auf 1,6 Millionen Euro, dazu kommen rund 250.000 Euro für reines Gold.

„Wir sind natürlich mit unseren Kollegen in Berlin und Dresden in Kontakt“, sagte der Vizepräsident des Bayerischen Landeskriminalamts (LKA), Guido Limmer.

„Wir können noch nicht sagen, ob es Verbindungen gibt“, fügte er hinzu.

„Das ist hochsicher, und insofern können wir davon ausgehen, dass wir es eher mit einem Fall organisierter Kriminalität zu tun haben“, kommentierte seinerseits der bayerische Kunstminister Markus Blume.

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Die aus Manching gestohlenen Münzen waren der größte keltische Goldfund des 1999. Jahrhunderts. Einige Stücke, die 100 entdeckt wurden, können auf etwa XNUMX Jahre vor Christus datiert werden.

Die Museumsleitung befürchte nun, dass das Gold eingeschmolzen werde, was „die schlechteste Option“ wäre, was „für uns einen Totalschaden bedeuten würde“, vertraute Rupert Gebhard, Direktor der archäologischen Sammlungen von Baviève in München, an.

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